Herzfrequenzvariation Vertiefte Atmung

Messung:   Herzfrequenzvariabilität während vertiefter Atmung

Messdauer:

110 Intervalle  (Analyse nach Ziegler)

Auswahlmöglichkeit - Körperposition:

sitzend

stehend

liegend

Bei Betätigung dieses Tests öffnet sich zunächst ein Abfragefenster über die Körperposition des Patienten. Quittieren Sie Ihre Wahl mit Weiter. Ein Atmungsbalken erscheint auf dem Bildschirm. Der Patient muss im vorgegebenen Rhythmus von 6 Sekunden Inspiration und 4 Sekunden Exspiration atmen. Dieser Rhythmus entspricht einer Atemfrequenz von 6 Atemzyklen pro Minute. Bei diesen Werten wird eine maximale Herzfrequenzvariation beobachtet.

Der Patient sollte sich zunächst an den Atemrhythmus gewöhnen, bevor Sie die Messung durch ein wiederholtes Klicken der RR-Variabilität Atmung beginnen. Läuft die Messung, leuchtet die Signallampe grün.

 

Anzeigebalken: 6 Sekunden EINATMEN und 4 Sekunden AUSATMEN  (110 Intervalle)

Um dem Patienten die Sicht des Atembalkens zu erleichtern, klicken Sie bitte auf diesen. Er erscheint nun vergrößert auf dem Bildschirm. Ein weiterer Klick auf den vergrößerten Balken löscht diesen wieder von der Oberfläche.

Mathematische Herleitung:

Oberhalb des Diagramms wird Ihnen der VK und die RMSSD sowie der „Mean Circular Resultant“ (MCR), berechnet und über alle während der Messung erfassten Artefakt-freien R-R Intervalle, angezeigt.

Der MCR ist ein Maß für die Anhäufung von R-Zacken an einer bestimmten Stelle der Atemzyklen. Im Unterschied zu den Messwerten, die direkt auf der Folge von R-R Intervallen beruhen, ist dieser Parameter unabhängig von der mittleren Herzschlagrate und daher besonders aussagekräftig.

Zusätzlich wird aus dem Atemzyklus mit der größten Herzfrequenzvariation das längste (R-Rmax) und das kürzeste (R-Rmin) Intervall ermittelt und die Differenz (R-Rmax) – (R-Rmin), sowie der Quotient (R-Rmax) / (R-Rmin) (E/I-Ratio) berechnet.

Auswertungen

1. Auswertung: Anzeige der Intervalle (mit Artefakt Erkennung)

Anzeige der Intervalle (mit Artefakt Erkennung)

Anzahl der R-R Intervalle

Anzahl der angezeigt Artefakte

Anzahl der ausgewerteten R-R Intervalle

2. Herzfrequenzdiagramm mit Normdatenvergleich

Anzeige der Ausgewerteten Intervalle

Herzschlagrate (bpm)

Standard Abweichung R-R (ms)

Trend Quotient  B40/E40

Variationskoeffizient (%) mit Normvergleich

RMSSD (ms) mit Normvergleich.

R—>Rmax (ms) - R—>Rmin (ms) – mit Normdatenvergleich

R—>Rmax /  R—>Rmin - mit Normdatenvergleich

Mean R—>Rmax (ms) - R—>Rmin (ms)

Mean R—>Rmax /  R—>Rmin

3. Histogramm

HRV index (Anzahl aller RR-Intervalle/maximale Häufigkeit). Ein größer werdender Index bedeutet eine höhere Variabilität.

TINN (ms) - Breite [ms] zwischen der ersten linken und rechten Nullstelle ausgehend vom Maximum der Verteilungskurve. Eine größer werdende Breite bedeutet eine höhere Variabilität.

4. Automatische EKG-Auswertung und manuelle EKG-Auswertung

Sie basieren auf der „Peak to Peak“ Analyse. QRS-complex (ms); QT-complex  (ms) und ST-complex (ms).

Auf der linken Seite erscheinen die Werte aus der automatischen Berechnung. Sollten die automatischen Berechnungen nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, so haben Sie die Möglichkeit, die Marker manuell zu setzen. Auf der rechten Seite erscheint dann abweichend zur linken Seite der neu errechnete Abstand der manuell gesetzten Marker.

5. Gesamtauswertung auf einen Blick

 

Gesamtauswertung: Alle Parameter auf einen Blick