Herzfrequenzvariation Valsalva Test

Valsalva-Test (Vasalva Manöver)

Messdauer: 60 Intervalle  (Analyse nach Ziegler)

Auswahlmöglichkeiten:

10 Sekunden Pressen -  danach ruhig-normal weiteratmen

15 Sekunden Pressen -  danach ruhig-normal weiteratmen

Bei einer Aktivierung dieses Tests erscheint ein Auswahlfenster, indem Sie die Pressdauer von 10 oder 15 Sekunden einstellen und die Körperposition des Patienten angeben können. Der Patient wird bei diesem Test aufgefordert, für die von Ihnen vorgegebene Zeit gegen einen konstanten Druck von 40 mmHG zu pressen und danach normal weiterzuatmen. Der Rechner gibt die Zeitintervalle (10 oder 15 Sekunden) durch einen optischen Pressbalken vor. Während des Pressens steigt physiologischerweise die Herzfrequenz an. Nach dem Pressen, wenn der Patient normal weiteratmet, sinkt die Herzfrequenz wieder.

 

  

Anzeigebalken: Pressen (10 oder 15 Sekunden) danach ruhig weiteratmen (60 Intervalle)

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Mathematische Herleitung:

Während des Pressens steigt physiologischer-weise die Herzschlagfrequenz an. Atmet der Patient nach der Pressphase wieder normal, sinkt die Herzschlagfrequenz wieder.

Der Valsalva-Quotient (R-Rmax) / (R-Rmin) berechnet sich aus dem längsten R-R Intervall während der dem Pressen folgenden 10 (15) Sekunden und dem kürzesten Intervall während der Pressphase.

Auswertungen

1. Auswertung: Anzeige der Intervalle (mit Artefakt Erkennung)

Anzeige der Interwalle (mit Artefakt Erkennung)

Anzahl der R-R Interwalle

Anzahl der angezeigt Artefakte

Anzahl der ausgewerteten R-R Interwalle

2. Herzfrequenzdiagramm mit Normdatenvergleich

R—>Rmax (ms); R—>Rmin (ms); R—>Rmax/  R—>Rmin; R—>Rmax (vom press + 5 Bits) (ms); R—>Rmin (to press + 4 B.) (ms);R—>Rmax2/ R—>Rmin mod. + 5 Bits.

3. Histogramm

HRV index (Anzahl aller RR-Intervalle/maximale Häufigkeit). Ein größer werdender Index bedeutet eine höhere Variabilität.

TINN (ms) - Breite [ms] zwischen der ersten linken und rechten Nullstelle ausgehend vom Maximum der Verteilungskurve. Eine größer werdende Breite bedeutet eine höhere Variabilität.

4. Automatische EKG-Auswertung und manuelle EKG Auswertung

Sie basieren auf der „Peak to Peak“ Analyse. QRS-complex (ms); QT-complex  (ms) und ST-complex (ms).

Auf der linken Seite erscheinen die Werte aus der automatischen Berechnung. Sollten die automatischen Berechnungen nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, so haben Sie die Möglichkeit, die Marker manuell zu setzen. Auf der rechten Seite erscheint dann abweichend zur linken Seite der neu errechnete Abstand der manuell gesetzten Marker.

5. Gesamtauswertung auf einen Blick

 

Gesamtauswertung auf einen Blick